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Seit Anfang des Jahres 2011 verwaltet die Pasinger Fabrik im Auftrag des Kulturreferats München ein Pasinger Kleinod: das Ebenböckhaus in der gleichnamigen Straße in Sichtweite zur Volkshochschule.

Das Foyer des Hauses und der wunderbar gepflegte Park stehen als Schauplatz öffentlichen Veranstaltungen zur Verfügung.

Die Organisation dafür obliegt der Pasinger Fabrik, die im engen Zusammenwirken mit Initiativen, Vereinen oder dem Bezirksausschuss die Programmplanung übernimmt. Kunstprojekte können beispielsweise auch den Anlass “1250 Jahre Pasing” in 2013 oder andere stadtteilbezogene und stadtweit relevante Themen aufgreifen. Oper, Theater, Ausstellungen und bürgerschaftliches Engagement bieten zahlreiche Anknüpfungsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten. Ob bildende oder darstellende Künste, Musik, Literatur, Film oder Video – im Ebenböckhaus gibt es in den gegebenen Möglichkeiten jedenfalls einen neuen Schauplatz der Kultur für Pasing und ganz München!

 

Geschichte des Ebenböckhauses

Das Ebenböckhaus trägt den Namen seines früheren Eigentümers, der das Haus der Stadt München vermacht und so einem gemeinnützigen und öffentlichen Zwecken gewidmet hat.
1865 hatte die Familie Ebenböck ihre glänzend florierende Wachszieherei von München nach Pasing verlegt und dort einen Firmensitz samt Parkanlagen errichtet. 1926 wurde das Gebäude zu einem spätklassizistischem Schlösschen mit französischem Parkelementen umgestaltet und diente der Familie vor allem als Sommersitz. Karl Valentin oder Carl Spitzweg zählten zu den vielen Gästen, die die kunstsinnigen, aber auch höchst sozial engagierten Ebenböcks dort empfingen.1952 vermachte der letzte Nachkomme der Familie Ebenböck den gesamten Grund der Stadt München, die das Haus nach langjähriger Vermietung vermehrt der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte.

 

Artist in Residence

Neben dem Pasinger Archiv und dem Archiv der Münchner Arbeiterbewegung, die bereits seit Jahren die Villa nutzen, stehen jetzt im Mitteltrakt mehrere Zimmer als „Residencies“ für Künstlerinnen und Künstler aus dem Ausland und außerhalb Bayerns zur Verfügung: Diese können bis zu drei Monate auf Einladung einer beliebigen Münchner Kultureinrichtung dort wohnen, um in der Stadt intensiv an Projekten oder Festivals mitzuwirken, im Austausch mit der Münchner Szene Projekte zu realisieren oder Veranstaltungen zu kreieren.
“Durch die Öffnung des Ebenböckhauses für internationale Künstlerinnen und Künstler wird die kulturelle Infrastruktur, die das Kulturreferat bereitstellt, um einen wichtigen Baustein erweitert. Wir stärken den internationalen Austausch des Münchner Kulturlebens und bringen diesen zugleich auch in die Stadtviertel hinein. Diese Wechselwirkung beschreibt unser weitgefasstes und integratives Verständnis von internationaler Kulturarbeit”, so Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München.

Die Auswahl der Gäste übernehmen das Kulturreferat und die Pasinger Fabrik. Wichtig dabei ist eine Anbindung an Münchner Kulturinstitutionen oder die freie Szene in München. So soll sicher gestellt werden, dass die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler die Münchner Kulturlandschaft während ihres Aufenthalts kennenlernen und Netzwerke aufbauen können.

Nicht nur die Gäste und Münchner Künstlerinnen und Künstler erhalten neue Impulse aus der Zusammenarbeit. Auch das Publikum profitiert von der Vielfalt des Hauses, die im Miteinander entsteht.

 

Ansprechpartner:
Pasinger Fabrik GmbH
Thomas Linsmayer
August-Exter-Str. 1, 81245 München
Telefon: 089 829 290-13, Fax: -99
Mobil: 0175 525 0785
t.linsmayer@pasinger-fabrik.com

Landeshauptstadt München
Dr. Martin Rohmer
Kulturreferat, Burgstr. 4, 80331 München
Telefon: 089 2332 1244
martin.rohmer@muenchen.de

Das Ebenböckhaus auf den Seiten des Kulturreferats der Landeshauptstadt München:
www.muenchen.de/ebenboeckhaus